Vorsicht, Falle!

Warum viele "grüne" Kapitalanlagen am Markt nicht funktionieren

Solarworld, Prokon, Windreich, Windwärts,.... die Liste der gescheiterten Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energie wird immer länger. Fast immer sind von den Firmenpleiten auch viele Kapitalanleger betroffen, die ihr Kapital dadurch teilweise oder komplett verlieren.

 

Das Tragische dabei: es sind häufig Menschen, denen es sehr wichtig war und ist, dass mit ihrem Geld etwas positives und sinnvolles gemacht wird. Die sich bewußt für eine ethisch wertvolle und nachhaltige Anlage entschieden haben. Umso bitterer, wenn sie erleben müssen, dass nicht nur die "bösen Banken" viele Milliarden verzocken, sondern auch die "guten Ökos"  das Geld der Anleger vernichten.

 

Geldanlagen mit "gutem Gewissen" sind nicht so einfach und oft auch nicht so sicher, wie sie sich im ersten Moment anhören.

 

Wo liegen die Gefahren?

 

Aus unserer Sicht gibt es mehrere Gründe, warum "grüne Anlagen" oft scheitern:

 

- manchmal haben Initiatoren zu viel Idealismus, aber zu wenig Ahnung von der Sache, dem Markt, den Schwierigkeiten

 

- staatliche Förderung: oft die "Sollbruchstelle" vieler Angebote: die Subventionen wie z.B. die staatlich festgelegte Einspeisevergütung  für Strom sind oft das treibende Motiv, warum in erneuerbare Energie investiert wird. Viele denken, damit hätte man eine Art staatliche Garantie. Aber weit gefehlt: es hat sich in der Vergangenheit schon zig mal gezeigt:

 

"Ein Geschäftsmodell, das nur aufgrund staatlicher Subventionen funktioniert, funktioniert langfristig garantiert NICHT"

 

- "Mode-Themen" wie aktuell die erneuerbaren Energien locken immer auch "Trittbrettfahrer" an, die das schnelle Geld wittern, aber kein solides Geschäft betreiben

 

- Fehlinvestitionen: aus unserer Sicht ist es nicht nachvollziehbar, wie man in Deutschland überhaupt in Photovoltaik-Anlagen investieren kann: von den 8760 Stunden, die ein Jahr hat, scheint gerade mal an ca 1700 Stunden die Sonne.

Das kann sich nicht rechnen. Dazu kommt, dass in ein paar Jahren hektarweise Sondermüll in den Feldern steht (Photovoltaik-Anlagen mit hochgiftigem Quecksilber in den Modulen) und die Anleger dann an den teuren Rückbaukosten beteiligt werden. Damit ist dann auch der letzte Ertrag aus der Anlage weg.

 

- hohe Kosten der Anlageformen: gerade bei geschlossenen Fonds gehen am Anfang ca 2 Millionen Euro des Anlegerkapitals für die hohen Weichkosten drauf.

Dieses Kapital fehlt dann für die Investitionen.

 

- politische Unsicherheit: die sogenannte "Energiewende" ist im Grund ein Fiasko, weil sie nicht zu Ende gedacht und geplant wurde. Durch die ständige Nachbesserungen der Gesetze, dem Einfluss der verschiedenen Lobbygruppen, den vielen Bürgerinitiativen, die Projekte verhindern wollen besteht für alle Unternehmen in diesem Bereich die ständige Gefahr, dass ihre Planungen über den Haufen geworfen werden und nicht mehr finanzierbar sind, bzw. sich nicht mehr rechnen.

 

Dies sind nur einige der Punkte, die aus unserer Sicht die "grünen Investments" unsicher machen können.

 

Unsere Meinung:  nachhaltige Kapitalanlagen sind mehr, als einfach nur "grün und öko"!

 

 

 

 

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